Legionellen Systeme

Vorbeugen ist besser als heilen!

Das gilt auch für Trinkwasser-Erwärmungsanlagen und deren nachgeschalteten warmwasserführenden Rohrnetze. Wirksame Legionellen-Prophylaxe ist wirtschaftlicher und gesünder als verkeimte Anlagen zu desinfizieren.

Legionellen treten über das Kaltwasser in die Trinkwasser-Erwärmungs-anlage ein. Finden die Legionellen in der Trinkwasser-Erwärmungsanlage betriebs-, ausführungs- und konstruktionsbedingte Voraussetzungen für eine Vermehrung, wird die Trinkwasser-Erwärmungsanlage ständig Legionellen in das warmwasserführende Rohrnetz mit mehr oder weniger hoher Konzentration abgeben. Im Rohrnetz vermehren sich die Legionellen bei entsprechenden Bedingungen, wie z.B. in Biofilmen und nichtzirkulierenden Rohrsträngen weiter.

Es gilt also mit einer verfahrenstechnischen Maßnahme sicher zu verhindern, dass
• über die Trinkwasser-Erwärmungsanlage Legionellen in die
   warmwasserführenden Rohrnetze gelangen
• die Voraussetzungen zur Bildung und Weiterentwicklung eines
   Biofilms in den warmwasserführenden Rohrnetzen verhindert werden
• Legionellen, die möglicherweise mit dem Zirkulationswasservolumenstrom
   in die Trinkwasser-Erwärmungsanlage eingeschleppt werden, diese wieder
   verlassen und erneut ins Rohrnetz gelangen.

Das Konzept muss sein, dass in der Trinkwasser-Erwärmungsanlage durch eine Keim-Barriere alle Legionellen eliminiert werden, so dass zu jeder Zeit, ob während einer Zapfung oder während der Zapfruhe am Warmwasseraustritt der Trinkwasser-Erwärmungsanlage der analytische Befund für Legionellen n.n/ml (nicht nachweisbar pro ml) erreicht wird.

In der Trinkwasserverordnung ist klar definiert, dass Anlagenbetreiber für die Wasserqualität haften. In der Verordnung geht es nicht nur um Trinkwasser im Sinne von „Wasser zum Trinken“, sondern allgemein um Wasser für den menschlichen Gebrauch.

Seit 2004 vertreiben wir erfolgreich die Produkte der Firma DMS. Die Firma DMS hat mehr als 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Planung und Dimensionierung von Trinkwasser-Erwärmungsanlagen, Rohr- und Plattenwärmeüberträgern, Fernwärme-Haus-Kompaktstationen sowie Wasseraufbereitungs-Anlagen. Das Spektrum reicht vom Wohnungsbau, Hotels, Sportstätten, Senioren- Wohn- und Pflegeheimen, Krankenhäuser bis hin zu Industrieanlagen speziell in Fernwärmeheiznetzen.

Die Leistungsbreite reicht von 25 kW bis 6 MW Anlagen bei Fernwärme- Hausstationen sowie bei Trinkwasser-Erwärmern vom Einfamilienhaus bis zu Großprojekten. Die Speicher sind in Edelstahl und emailliert lieferbar.

Bei dem umfangreichen und mitunter komplexen Fachbereich der Trinkwasser-Erwärmung ist es wichtig, dass sowohl der planende Ingenieur als auch die installierende Heizungs-/Sanitärfirma und der spätere Betreiber einen zuverlässigen Partner haben.